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Die
Herbergsuche
Termin: 4. Adventssonntag
Maria und Josef, Wirt
Die drei Personen bilden
die Mindestausstattung. Maria ist schwanger und müde von der Reise.
Sie wird deshalb meistens sitzend oder angelehnt aufgestellt. Ergänzen
kann man diese Szene durch einen Esel und sonstiges Volk (Schließlich
war wegen der Volkszählung viel Volk unterwegs).
Brauchtumshinweis:
Früher wurde die Herbergsuche durch das "Frauentragen"
von Haus zu Haus nach empfunden . Die Statue oder Bildtafel wurde von
einer Familie über Nacht aufgenommen und anderntags an die nächste
Familie weitergereicht. Beginn war neun Tage vor Weihnachten, bei der
Übergabe wurde gesungen und gebetet.
Wir sollten diesen Brauch wieder aufleben lassen!
Historienhinweis:
In der Krippe war die Herbergsuche beim einfachen Volk zu Hause. Die Prachtkrippe
hatte oft kein Verständnis für Armut und Ausgesetztheit.
Aufstellungstips:
Maria, Josef und Esel können aus Station 5 übernommen werden.
Der Wirt sollte halb von der Türe verdeckt werden, die Ablehnung
sollte auch aus seinem Gesicht sprechen.
Bei Heimatkrippen sind die Gastwirtschaftnamen "Zum Stern",
"Zur Traube", oder ähnlich. Der Wirt tritt mit schwarzer
Hose, roter Weste und weißer Schürze auf. Der Geizhals sitzt
im Dachfenster, sieht die Geschichte und bleibt hart auch gegen die Engel,
die ihm zufliegen und sein Gewissen aufrütteln wollen.
Die Verlassenheit der Hl. Familie ist in einer Nachtdarstellung mit kaltem
blauen Licht besser darzustellen, der Wirt steht im warmen Licht.

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