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Aschaffenburger Krippenfreunde e.V. -
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Die Herbergsuche
Termin: 4. Adventssonntag

Maria und Josef, Wirt
Die drei Personen bilden die Mindestausstattung. Maria ist schwanger und müde von der Reise. Sie wird deshalb meistens sitzend oder angelehnt aufgestellt. Ergänzen kann man diese Szene durch einen Esel und sonstiges Volk (Schließlich war wegen der Volkszählung viel Volk unterwegs).

Brauchtumshinweis:
Früher wurde die Herbergsuche durch das "Frauentragen" von Haus zu Haus nach empfunden . Die Statue oder Bildtafel wurde von einer Familie über Nacht aufgenommen und anderntags an die nächste Familie weitergereicht. Beginn war neun Tage vor Weihnachten, bei der Übergabe wurde gesungen und gebetet.
Wir sollten diesen Brauch wieder aufleben lassen!

Historienhinweis:
In der Krippe war die Herbergsuche beim einfachen Volk zu Hause. Die Prachtkrippe hatte oft kein Verständnis für Armut und Ausgesetztheit.

Aufstellungstips:
Maria, Josef und Esel können aus Station 5 übernommen werden. Der Wirt sollte halb von der Türe verdeckt werden, die Ablehnung sollte auch aus seinem Gesicht sprechen.
Bei Heimatkrippen sind die Gastwirtschaftnamen "Zum Stern", "Zur Traube", oder ähnlich. Der Wirt tritt mit schwarzer Hose, roter Weste und weißer Schürze auf. Der Geizhals sitzt im Dachfenster, sieht die Geschichte und bleibt hart auch gegen die Engel, die ihm zufliegen und sein Gewissen aufrütteln wollen.
Die Verlassenheit der Hl. Familie ist in einer Nachtdarstellung mit kaltem blauen Licht besser darzustellen, der Wirt steht im warmen Licht.

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© 2001 Aschaffenburger Krippenfreunde
Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2010