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1.
Beschneidung des Herrn
Quelle: Lukasev. 2,21
Termin: Acht Tage nach Weihnachten = 1. Januar
Szene: Tempelraum mit großer und reicher Ausstattung bzw. nur Figurengruppe:
ein Hohepriester nimmt die Beschneidung vor. Er steht mit Maria und Josef
und evtl. einigen Personen (Leviten, weitere Priester etc.) an einem weißgedeckten
Altartisch mit einem großen Teller, meist durch einen (Leviten)
unterstützt, der das Kind hält.
2.
Darstellung im Tempel
Quelle: Lukasev. 2,22-39
Termin: Nach der Liturgie geschieht die Darstellung im Tempel 40 Tage
nach Weihnachten, am Fest Maria Lichtmeß (2. Februar). Die Krippentradition
hält sich an die Bibel und stellt ihre Figuren an Oktav nach dem
Geburtsfest, am 1. Januar, auf.
Szene: Kinder sind Gaben Gottes, deshalb in Israel der Brauch des Loskaufs
der männlichen (Erst-) Geburt. Wie bei Beschneidung großer,
reicher Tempelraum oder nur Figurengruppe mit greisem Simeon als Mittelpunkt
mit dem Kind auf den Armen, zum Himmel emporblickend. Rechts von ihm steht
betend Maria, links Josef mit dem Taubenkorb. Rechts neben Maria steht
noch Hanna, auf das Kind blickend.
Sie tragen orientalische Gewänder ohne besondere Akzente: Hohepriester
in weißem Kaftan, Simeon ebenfalls Kaftan, Maria und Josef wie üblich
(blau/rot/weiß bzw. braun/violett).
3. Triumph des Namen
Jesu
Quelle: Lukasev. 2,21
Termin: 2. Sonntag nach Dreikönig
Szene: Bei der Beschneidungsszene steht eine Kanne mit dem Wasser der
Taufe oder eine eigene Krippenszene mit 4 Königen (Vertreter der
Weltteile), Weltkugel mit Namenskürzel IHS, davor liegen gefesselt
die Verdammten der Hölle, die Erlösten steigen aus dem Fegefeuer.

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