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Aschaffenburger Krippenfreunde e.V. -
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Gesellschaft Jesu in der Geburtshöhle
Termin: 24. Dezember

Geschehen / Darstellung:

1. Ochs und Esel als Gesellschafter Jesu:
Obwohl nichts über Ochs und Esel in den Evangelien steht, gehören sie schon in frühchristlichen Darstellungen der Geburtsgeschichte unabdingbar zum Bild der Geburt im Stall von Bethlehem. Darstellung: Hinter dem Kind steht auf der linken Seite ein Esel und auf der rechten Seite ein Ochse, der eine nahe bei Maria, der andere bei Josef. Ochs und Esel beugen sich zum Kind. Mit ihrem Blick erzwingen sie die Aufmerksamkeit zum Hei-land in den Windeln Ihr warmer Atem umhüllt das kleine Wesen. Es gibt Darstellungen, wo die Tiere vor dem Neugeborenen anbetend auf die Knie gesunken sind. (Ein Ochs kennt .....). Die Tiere wurden schon immer zu deuten gesucht: sie sind Zeichen des Stalles, Sinn-bild für das Judentum (Ochse) und Heidentum (Esel), Zeugnis, daß dieses Kind der Gott-gesandte ist.

2. Salome und das Bademädchen, das Hofgesinde des Kindes:
Selten erscheint auf Chrisigeburtdarstellungen eine Hebamme (Salome) und eine Dienerin (Zelomi), die das neugeborene Kind badet. Quelle: Protev. des Jakobus. - Sie sind Symbol dafür, daß Christus wirklich als Menschenkind geboren wurde. Legende von der verdorr-ten Hand.

3. Engel, die Boten des Himmels:
Bei der Geburtsszene sind Engel anwesend (Lukasev.). Sie beleben die Übergangszone von Himmel und Erde.
Die Formen sind Einzelengel, Dreiergruppen, Heerscharen, Gloriaengel, Dargestellt wird die ganze Hierarchie der Engel: Erzengel, Cherubim, Seraphim, niedere Engel, Fahnen, Musikinstrumente, Notenblätter etc. sind ihnen beigegeben Die einzelne Engelsgestalt oder Gruppe tanzt, lobsingt, musiziert, betet an, steht, kniet, schwebte fliegt. - Das ver-wendete Material ist Holz, Gips, Stoff, Bronze, geschnitzt, gekleidet, geknetet.
An der Stirnseite des Geburtsstalles befindet sich - meist mit Spruchband - der Gloriaengel.
Bei der Engelsglorie umringen zahllose Engel Gottvater in einem Wolkenkranz.

4. Stern von Bethlehem als Geburtsanzeiger:
Die weisen und sternkundigen Magier werden zu dem göttlichen Kind ebenso wie die Hirten durch den Stern geführt, den die Wissenschaftler unserer Tage mit einer besonderen astronomischen Konstellation erklären. Darstellung: Die Krippentradition unterscheidet zwei Sterne: Den Geburtsstern mit geschlossenem Kern und mit dem Nahen der Könige den Kindelstern mit dem Kind im Stern. Der Stern schwebt über dem Stalldach (ungünstiger im Sternhimmel). Die Formen sind vielfältiger:.- Fünf-, sechs-, acht-, zwölf- etc. zackige Kometenstern mit horizontalem, vor der Sonne abgewendetem Schweif. Auf Ikonen ist der Komet mit senkrechtem Strahlenbündel, der das Kind mit dem Himmel verbindet dargestellt. Das Material ist Holz, Papier, Stroh, geschnitten, geflochten, geklebt.
Legende von Gregor von Tours.

 


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© 2001 Aschaffenburger Krippenfreunde
Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2010